Der HSV gewinnt gegen den VfB – mein kleines Twitter-Relive

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2. Spieltag der Fußball-Bundesliga: Hamburger Sport-Verein gegen den VfB Stuttgart. Aus diesem Anlass haben die Kinder das hier auf unseren Hof gemalt:

Die Vorberichterstattung auf Sky ist eine Katastrophe, eigentlich wie immer, wenn es um den HSV geht. Da gibt sicher keiner Mühe, für den gemeinen Sky-Zuschauer reicht das ja offenbar. Diese Selbstgefälligkeit widert mich an:

Die Augen. Schaut in die Augen vom Trainer! Meine Fresse:

Es fällt das 0-1. Wie eigentlich erwartet:

Man sieht keine Veränderung. Seit Jahren spielt der HSV so eine Grütze zusammen, es ist für den Fan echt schwer auszuhalten:

Holtby wird ausgewechselt, für ihn kommt Lasogga. Ich halte ihn für überschätzt, dennoch wird er noch wichtig werden:

Drückt sich auch darin aus. In Jena behagte dem PML ja angeblich das Wetter nicht:

In einigen Szenen wurde deutlich, wie Lasogga pumpt, wenn er einen Sprint ansetzt. Sein Gesicht zeigt, wie er sich überwinden muss. Das sieht alles andere als leicht aus. Ich weiß, dass es das nie ist, aber es sollte zumindest so aussehen, finde ich:

Es steht 1-2. Und der Gegner ist in Unterzahl. Was wir sehen, ist ein HSV, der den Beweis seiner echten Bundesligatauglichkeit immer noch schuldig bleibt. Als Fan schaust Du hin und nuckelst am Kölsch, weil Du es einfach nicht wahrhaben willst. Bei mir kullerte eine Träne vor lauter Wut und Hilflosigkeit:

Und dann fallen innerhalb kürzester Zeit zwei Tore für den HSV. Mit der Träne im Auge und mit geballter Faust schreie ich ein „Ja Scheiße, Mann“ raus. Beim 3-2 springe ich quiekend vom Sofa:

Das Spiel wird abgepfiffen:

Für mich war das ein Sieg des Willens, des unbedingten Willens. Endlich mal. Trainer Labbadia erzählt später bei Sky, dass er genau das den Spielern in der Halbzeit gesagt hätte. Sie würden es noch gewinnen. Manchmal frage ich mich, was er nimmt, weil: Ich möchte das auch!

So blamabel wie die Vorberichterstattung war übrigens auch das Nachspiel bei Sky. Man merkte den Jungs am Pult richtig an, dass ihre schön zurechtgelegte Analyse nun obsolet war, damit kamen sie schwer zurecht. Dass ein Hamann nachdrücklich darauf bestehen musste, dass man mal aufhören müsste, beim HSV immer das Glück zu bemühen, es wäre schon auch erarbeitet (quasi erzwungen) worden, spricht ja für sich. Diesen Herren und all den anderen Hatern, die immer was von „völlig unverdient“ phaseln, darf ich gerne noch einmal etwas in Erinnerung rufen:

Wollen wir hoffen, dass dieses Ergebnis richtig eingeschätzt und bewertet wird. Das war immer noch Rumpelfußball, da gibt es immer noch unglaublich viel zu verbessern. So sehr ich der Administration des Vereins ganz andere Dinge wünsche und auch nahelege – der Mannschaft gönne ich jeden sportlichen Fortschritt. Ich hoffe für sie, dass sie sich selbst befreit und endlich wieder Fußball spielt. Auf dass die HSVer öfter mal so ausflippen können, ohne sich dafür ständig auch noch entschuldigen zu müssen:

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