Manchmal ist alles … irgendwie doof

Manchmal möchte ich Menschen den Mund zuhalten, damit sie nicht weiter so viel reden, ohne etwas zu sagen.

Manchmal könnte ich kotzen, wenn ich meine eigene Machtlosigkeit spüre, etwas nicht ändern zu können, obwohl es dringend geändert werden müsste.

Manchmal sollte ich einfach aufhören, mich aufzuregen. Aufzuregen über Dinge, die es entweder gar nicht wert sind oder einfach nicht meine Baustelle sind.

Manchmal möchte ich in die Welt hinausschreien: Werdet erwachsen!

Manchmal weiß ich nicht, ob ich gegen meinen seelischen Bauchschmerz einen Kamillentee oder nicht doch lieber Schnaps trinken sollte.

Manchmal heitert mich nicht mal das charmante Lächeln der Kinder auf.

Manchmal wünsche ich mir, mich zum Beispiel in das Jahr 1983 zurückbeamen zu können – da war meine Welt irgendwie noch in Ordnung. Aus Gründen.

Manchmal kann ich den Spruch „Alles wird gut“ nicht mehr hören.

Manchmal hilft auch nicht die Aussicht, eine Nacht darüber schlafen zu dürfen.

Manchmal will ich einfach nicht mehr: Nicht mehr ewige Ausreden hören, nicht mehr vertröstet werden (alles wird gut, grmpf), nicht mehr für mein Verantwortungsbewusstsein bestraft werden.

Manchmal nützt es nichts, virtuell und real in den Arm genommen zu werden.

Manchmal erscheint das, was ausgefüllt ist, so unendlich leer.

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