Wenn einem Gutes widerfährt …

am

… ist das mal einen schriftlichen Gedanken wert.  Auch wenn das ausnahmsweise mal nur staccatoweise ist, weil es einfach darum geht, diese Momente, die ja noch viel mehr umfassen als Gedanken, ein bisschen festzuhalten und zu konservieren.  Es geht mir gerade gut, wirklich gut, denn:

  • Mein Herzensverein HSV hat die Klasse ohne Relegation gehalten. Diesen Klassenerhalt kann man durchaus differenziert-kritisch sehen, doch ich habe mich als Fan einfach nur gefreut. Das macht all die zuvor geäußerte Kritik ja nicht gegenstandslos oder gar falsch – im Gegenteil.
  • Ich hatte ein herrlich langes entspanntes Wochenende, wir haben 2x gute Freunde besucht. Es war so wunderbar entspannt wie lange nicht mehr, und das lag eindeutig nicht nur am Wetter. Ich war selig darüber, so nette Menschen zu kennen, mich in ihrer  Gesellschaft so wohlzufühlen und einfach nur sein zu dürfen. Alles keine Selbstverständlichkeiten.
  • Die Kinder sind momentan ein Quell großer Freude. Wir albern schon morgens am Frühstückstisch herum, wir gehen nachmittags einfach mal so Eis essen oder Schuhe kaufen, wir schnattern viel und schauen zusammen unsere Lieblingsserie „In aller Freundschaft, die jungen Ärzte“.
  • Es gibt Menschen (weiblich und männlich), die sehr nette Dinge zu mir sagen. Und ich nehme das einfach mal so an. War auch nicht immer so.
  • Ich genieße das Homeoffice mit dem Mann. Gemeinsames Mittagessen. Einen Kaffee mit einem Keks hingestellt bekommen oder dem Mann hinstellen. Der liebevolle Blick über den Bildschirmrand.
  • Meine Arbeit macht mir Spaß. Richtig und ehrlich Spaß. Auch wenn Bremer Zahnärzte sich mit mir nicht über Fußball unterhalten wollen, weil sie einfach keine Ahnung davon haben, wie sie sagen. Einer meinte neulich: Bremen spielt in der zweiten Liga, damit die Zuschauer dort auch mal schönen Fußball sehen. Höhö. Und auch deswegen hier:

  • Die Zeit vergeht rasend schnell. Ein Zeichen für mich, dass mein Leben ausgefüllt ist. Es fühlt sich auch so an.
  • Ich rege mich immer noch über bestimmte Dinge auf, was mir zeigt, dass es mir nicht egal ist, aber ich kann über mich in meinem Wütend-Sein auch lachen. Manchmal packt mich so ein Unleidlich-Sein, dieses Mimimi … und ich muss dann einfach kichern, weil ich auf meine Familie in der Situation wahrscheinlich wie ein kleines Kind wirke, das man dringend in den Arm nehmen muss.
  • Ich habe Pläne. Für demnächst. Für irgendwann mal. Auch, aber nicht nur in Sachen Fußball.
  • Ich betrachte meine Umwelt und mich selbst zunehmend gelassener, wohlwollender. Ja, der Film „embrace“ hat etwas mit mir gemacht. Dass Filme so was können, finde ich erstaunlich und ganz wunderbar.

Darauf ein Glas Rotwein. Zum Wohl.

 

 

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