Nagellack-Challenge im Juni 2021: #letspinktogether

Nach Violett im Mai folgte Pink im Juni. Ich habe mir in diesem Monat die Nägel immer mit mindestens einem Pink lackiert und drumherum verschiedene Abstufungen davon oder auch Kontrastfarben aufgetragen. Insgesamt war das alles wenig spektakulär – rosa auf den Nägeln ist ja auch sehr klassisch. Ich bin jedoch immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Pink sein kann und wie klein diese Unterschiede manchmal sind.

Um das zu verdeutlichen, hier mal zwei Beispiele:

Das sind nicht 2x die gleichen Reihen, sondern zehn verschiedene Farben – man glaubt es kaum. Insbesondere die Pinktöne sehen sehr ähnlich aus, sind aber dann doch deutlich anders.
Das sind vier verschiedene Rosa-Töne, jeder ist eine Nuance anders. Die Farbe ganz links enthält deutlich mehr Weißanteile als die Farbe ganz rechts. „Beachy keen“ hat dazu sogar noch einen leichten gelben Unterton. Für den wenig geübten Blick sind wahrscheinlich kaum Unterschiede zu erkennen.

Für mich bestand die Herausforderung in diesem Monat darin, mich a) nicht zu wiederholen und b) nicht allzu ähnliche Looks zu erzeugen. Das ist bei Pink nicht ganz so einfach, weil das Farbspektrum nicht ganz so groß ist. Hier nun meine verschiedenen Manis:

Meine Entdeckungen

  • Backseat Besties: Eigentlich ist das ein ganz normales Bonbon-Pink, doch manchmal ist es eben das Schlichte, das wirklich überzeugt. Der Lack kommt wunderbar leicht auf die Nägel, und das ist so selbstverständlich nicht.
  • Muchi Muchi: Wir haben diese Farbe tatsächlich zweimal, allerdings sehen sie unterschiedlich aus – die hier gezeigte ist die „echte“ Version, die wir in Frankreich erworben haben. Das kann entweder daran liegen, dass sie in den Ländern unterschiedlich ausfällt, oder dass eine Flasche einfach falsch gelabelt wurde. Die Rosa-Variante, die ich in einer Skittlemani auf den Daumen lackiert hatte, fand ich wunderschön.
  • Gilded Goddess: Das ist ganz klar mein Highlight im Juni. Ein wundervoll schimmerndes Roségold. Es sieht auf den Nägeln aus wie in der Flasche, lässt sich sehr einfach lackieren und zaubert einfach sehr elegante Nägel.
  • Crush & Blush: Das ist ein unscheinbarer Lack aus einer Valentine’s Collection, die Essie regelmäßig herausbringt. Im Gegensatz zur zuvor erwähnten Farbe gab es diese hier auch in Deutschland. Ich mag diesen Perlmuttschimmer sehr, weil er eben nicht aufdringlich ist, für einen gepflegten Look sorgt und einfach immer passt. Ich muss ihn unbedingt mal wieder einzeln auftragen.

Ich hatte ja neben Pink-Tönen auch ein paar andere Farben in Ergänzung lackiert, und dabei ragt das Grün All hands on deck wirklich heraus. Bei Essie gibt es Schimmer-Lacke wirklich in verschiedener Form, manche sind für mich hart an der Grenze zu „billig“, aber dieses Grün ist für mich ein Beispiel, wie es gut aussieht.

Was mir weniger gefiel

  • Second Hand, First Love: Das ist eine Farbe aus der „Expressie“-Reihe, die schnell trocknende Lacke enthält, die eigentlich auch keinen Topcoat benötigen. Soweit das Marketing. Die Realität sieht anders aus. Natürlich braucht auch dieser Lack eine gewisse Trockenzeit, und man kann nicht nach 5 Minuten seinem gewohnten Tagwerk nachgehen. Und einen schützenden Topcoat empfehle ich grundsätzlich. Bei dieser Farbe kommt hinzu, dass sie zwingend zum Hautton passen muss – bei mir ist das leider nicht der Fall.
  • Cheers up: Hier gehen Beschreibung des Herstellers und Realität besonders krass auseinander. Essie beschreibt die Farbe als „lila schimmernden Lack mit einem Hauch von Perlmutt“, was einfach so nicht stimmt. An diesem Schimmerlack ist nichts pink oder gar lila, und Perlmutt geht anders. Zudem wirft der Lack beim Auftrag auch Bläschen.
  • Can’t miss the Mrs: Dass dieser Lack so schnell Bläschen warf und dadurch ziemlich billig wirkte, ist besonders bedauerlich. Es ist eine Farbe aus der aktuellen Gel Couture Wedding Collection, also gemacht für den besonderen Auftritt. Vielleicht gebe ich ihm im Winter noch mal eine Chance, aber das hat mich einfach sehr enttäuscht.

Insgesamt war diese Challenge nicht so aufregend wie andere. Obwohl Pink meine Farbe ist, haderte ich mit manchen Tönen, die dann doch nicht so zu meiner Haut passten. Oder mir missfiel, dass der Auftrag der Farbe nicht ganz so simpel war.

Ich habe da aber auch sehr hohe Ansprüche, lackiere unter einer Tageslichtlampe mit Lupenfunktion und sehe dabei alles. Die Konsistenz der Lacke ist tatsächlich unterschiedlich, was u.a. damit zusammenhängt, dass ich Farben habe, die schon länger auf dem Markt sind – es kann also sein, dass sich die Struktur der Lacke ein wenig verändert. Auch auf den Pinsel kommt es an, und den hat Essie in den vergangenen Jahren mehrfach modifiziert. Jener bei der Gel Couture-Reihe ist wirklich klasse für den Auftrag.

Die nächste Challenge für den Monat Juli läuft bereits, das wird knallig. Wer mag, kann das gerne auf Instagram mitverfolgen.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Ananka sagt:

    These are some lovely pinks!

    Gefällt 1 Person

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