Der Wille zur Veränderung

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Zeit für etwas Neues. Eine geschätzte Kollegin, die hier erfrischend und zu ganz anderen Themen als meinen bloggt, hat mir dieses neue Theme gezeigt. Es hat mir trotz allem „Klickibunti“ bei ihr gut gefallen. Das lädt ein zum Lesen, das macht Laune, das ist einfach auch etwas anderes fürs Auge.  Ich hätte es ja am liebsten komplett in schwarzweiß, aber vielleicht ist es auch gut so, wie es ist. Es sollte ein bisschen anders aussehen, ich wollte mal ein Titelbild ausprobieren, das ich ziemlich abgefahren finde, aber meine Affinität zum Zähnezeigen irgendwie symbolisiert. Dieses Blog will sich nicht neu erfinden, aber vielleicht ein wenig verändern. Erst einmal optisch, vielleicht auch inhaltlich, wenngleich weiter gilt, dass hier das stattfindet, was ausführlicher beleuchtet und betrachtet gehört, als das auf Twitter möglich ist.

Kollaterale Veränderungen

Diese Idee der Veränderung hat auch einen interessanten Nebeneffekt: Wenn ich einmal an einer Stelle anfange, dann greift das über auf andere Dinge. Manchmal passiert das mit dem Alter (neuer Job, neue Frisur), manchmal mit der Familiensituation, manchmal aber eben einfach in so ganz kleinen Alltagsdingen.

Mich aufregen über meinen Herzensverein? Der Selbstschutz funktioniert gut, Gelassenheit heißt das Stichwort. Das 90minütige Herzklopfen weicht ganz schnell einer Gleichmut, weil viel Emotion verloren gegangen ist. Vielleicht ändert sich das auch einmal wieder zurück, aber derzeit elektrisieren mich andere Sportereignisse deutlich mehr.

Mich aufregen über die Schule? In mir reift so langsam die Erkenntnis, dass das wenig bringt. Das Kind kommt zurecht, Probleme löst es selbständig; und wenn die Lehrerin meint, mit mir reden zu wollen, ist es mir ein Fest, sie an ihre Verantwortung zu erinnern und einfach mal keck abzusagen. Dieses Gefühl ist großartig; diese Institution hatte mal so viel Macht über mein Wohlbefinden, es reicht dann auch mal.

Mich aufregen über zu viel Arbeit? Ach, eigentlich mach‘ ich das doch gerne. Und das Verteilen auf einen etwas größeren Zeitraum bekomme ich auch noch hin. Es passiert da so viel Spannendes, ja, auch Neues. Um es mit Herrn Labbadia zu sagen: Da hab ich doch voll Bock drauf.

Mich aufregen über sehr spezielle Nachbarn? Schon lange nicht mehr. Neulich amüsierte ich mich über einen Zettel an deren Waschmaschine im Waschkeller. Er war zu schnell wieder weg für ein Foto. Es handelte sich um eine Beschwerde an Nachbarn, dass irgendjemand die Tür der Maschine immer zumachen und den Einfüllbehälter für das Waschmittel ständig schließen würde. „Finger weg  von meiner Waschmaschine“ hieß es da. Was habe ich gelacht. Wahrscheinlich haben kleine Kinder, die es hier im Haus gibt, Spaß daran. Im Nachhinein ärgere ich mich fast, nicht selbst auf so eine nette Idee gekommen zu sein.

Mich aufregen über Kinder, die nicht machen, was sie sollen? Ach nein, braucht keiner. Ich  habe inzwischen Methoden entwickelt, das anders zu lösen. Die verändern sich im Alltag durchaus immer mal leicht, aber der Kern bleibt: Konsequenz in Dingen, die mir wichtig sind, Entspannung in Dingen, die weniger bedeutsam sind. Das tut der Familie gut.

So, wie hoffentlich auch das neue Layout hier den Themen gut tun möge.

 

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